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KTM Duke 390 oder Duke 790 – Welche ist die bessere Wahl?

Die KTM Duke gehört seit Jahren zu den beliebtesten Naked Bikes auf dem Markt. Während die KTM 390 Duke vor allem Einsteiger und A2-Fahrer anspricht, richtet sich die KTM 790 Duke, auch bekannt als „The Scalpel“, an sportlich orientierte Fahrer mit höheren Leistungsansprüchen. Doch welche der beiden Maschinen passt besser zu den eigenen Anforderungen?

Die Antwort hängt vor allem vom Führerschein, dem geplanten Einsatzbereich und der bisherigen Fahrerfahrung ab. 

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KTM 390 Duke

Die aktuelle KTM 390 Duke gehört zu den stärksten Motorrädern der A2-Klasse. Mit ihrem 399-cm³-Einzylinder schöpft sie die erlaubten 45 PS nahezu vollständig aus und kombiniert diese mit einem sehr geringen Gewicht von rund 165 Kilogramm.

Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich besonders leicht fahren lässt und auf engen Landstraßen oder im Stadtverkehr viel Fahrspaß bietet. Die überarbeitete Fahrwerksgeometrie und das verstellbare WP APEX-Fahrwerk sorgen für ein präzises Einlenkverhalten und viel Vertrauen – auch für weniger erfahrene Fahrer.

 

2024 KTM Duke 390 blau

Highlights der KTM 390 Duke

  • 399 cm³ LC4-Einzylinder mit 45 PS
  • nur etwa 165 kg fahrbereit
  • verstellbares WP APEX-Fahrwerk
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • Launch Control und Supermoto-ABS
  • A2-konform ohne Leistungsdrossel

Vorteile

Die 390 Duke überzeugt vor allem durch ihr geringes Gewicht und ihr spielerisches Handling. Besonders auf engen Kurvenstrecken oder in Serpentinen lässt sie sich mühelos von einer Schräglage in die nächste bewegen. Gleichzeitig bleiben Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten vergleichsweise niedrig. Auch Verbrauch, Reifenverschleiß und Versicherung fallen günstiger aus als bei größeren Modellen.

 

Nachteile

Der Einzylindermotor verlangt etwas mehr Schaltarbeit und entwickelt seine Leistung hauptsächlich im höheren Drehzahlbereich. Auf Autobahnen oder schnellen Landstraßen nimmt der Vortrieb ab etwa 120 bis 130 km/h deutlich ab. Hinzu kommen die für Einzylinder typischen Vibrationen bei höheren Drehzahlen.

KTM 790 Duke

Die KTM 790 Duke trägt ihren Spitznamen „The Scalpel“ nicht ohne Grund. Sie wurde entwickelt, um maximale Präzision und sportliche Fahrdynamik auf kurvigen Straßen und sogar auf der Rennstrecke zu bieten.

Angetrieben wird sie vom 799-cm³-LC8c-Reihenzweizylinder mit 95 PS und satten 87 Nm Drehmoment. Dank des 285-Grad-Hubzapfenversatzes erinnert der Klang an einen V2-Motor, während die Leistungsentfaltung sehr gleichmäßig und gleichzeitig kraftvoll erfolgt.

KTM Duke 790 grau

Highlights der KTM 790 Duke

  • 799 cm³ LC8c-Reihenzweizylinder
  • 95 PS und 87 Nm Drehmoment
  • A2-drosselbar
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängige Traktionskontrolle
  • verschiedene Fahrmodi
  • optionaler Quickshifter+
  • sportliche Sitzposition

Vorteile

Die 790 Duke bietet deutlich mehr Leistungsreserven als die kleine Schwester. Überholmanöver gelingen souverän und auch Fahrten mit Sozius oder längere Touren stellen kein Problem dar. Das Motorrad liegt bei höheren Geschwindigkeiten ausgesprochen ruhig auf der Straße und vermittelt viel Stabilität in schnellen Kurven.

 

Nachteile

Die höhere Leistung bringt auch höhere Anschaffungs- und Betriebskosten mit sich. Zudem ist die 790 Duke schwerer und verlangt insbesondere in engen Spitzkehren etwas mehr Körpereinsatz als die besonders leichte 390 Duke.

KTM 390 Duke vs. KTM 790 Duke im direkten Vergleich

Kriterium KTM 390 Duke KTM 790 Duke
Motor 1-Zylinder, 399 cm³ 2-Zylinder-Reihenmotor, 799 cm³
Leistung 45 PS (33 kW) 95 PS (70 kW), A2-drosselbar
Drehmoment 39 Nm 87 Nm
Gewicht ca. 165 kg fahrbereit ca. 188 kg fahrbereit (174 kg trocken)
Führerschein A2 Klasse A oder A2 gedrosselt
Sitzhöhe 820 mm 825 mm
Tankinhalt 13,4 Liter 14 Liter
Verbrauch ca. 3,46 l/100 km ca. 4,6 l/100 km
Besonderheiten WP APEX-Fahrwerk, TFT-Display, Launch Control, Supermoto-ABS Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi, optional Quickshifter+, Supermoto-Modus
Rideabo Motorrad-Abo ab 169 € / Monat ab 259 € / Monat

Welche KTM passt zu welchem Fahrertyp?

Die KTM 390 Duke eignet sich besonders für:

  • Fahranfänger und A2-Fahrer
  • Stadtverkehr und tägliches Pendeln
  • enge Landstraßen und Serpentinen
  • Fahrer mit begrenztem Budget
  • alle, die ein besonders leichtes Motorrad suchen

 

Die KTM 790 Duke eignet sich besonders für:

  • Fahrer mit Klasse-A-Führerschein
  • A2-Fahrer mit späterer Entdrosselungsabsicht
  • sportliche Landstraßenfahrer
  • längere Touren
  • Fahrer, die viel Durchzug und Leistungsreserven wünschen
  • gelegentliche Trackdays

Motorrad erst testen statt direkt kaufen

Gerade bei zwei so unterschiedlichen Motorrädern lohnt es sich, das Fahrgefühl im Alltag kennenzulernen. Eine kurze Probefahrt reicht oft nicht aus, um zu entscheiden, welches Konzept besser zu den eigenen Gewohnheiten passt.

Mit einem Motorrad-Abo von Rideabo können sowohl die KTM 390 Duke als auch die KTM 790 Duke über mehrere Monate getestet werden. Wartung, Vollkaskoversicherung und Verschleiß sind bereits in der monatlichen Rate enthalten. Zudem entfällt das Risiko eines späteren Wertverlusts oder Wiederverkaufs.

Häufige Fragen zur KTM 390 Duke und KTM 790 Duke

Ist die KTM 390 Duke für Anfänger geeignet?

Ja. Die KTM 390 Duke zählt zu den beliebtesten Einsteiger-Motorrädern in der A2-Klasse. Durch das geringe Gewicht, das einfache Handling und die moderne Sicherheitsausstattung lässt sie sich leicht kontrollieren und vermittelt auch weniger erfahrenen Fahrern schnell Vertrauen.

Kann die KTM 790 Duke mit dem A2-Führerschein gefahren werden?

Ja, sofern sie auf die gesetzlich vorgeschriebenen 48 PS gedrosselt wurde. Nach dem Erwerb der Führerscheinklasse A kann die Drosselung wieder entfernt werden, sodass die vollen 95 PS zur Verfügung stehen.

Welche Duke eignet sich besser für längere Touren?

Für längere Touren bietet die KTM 790 Duke mehr Komfort und Leistungsreserven. Der kräftige Zweizylinder sorgt für entspanntes Fahren auf Landstraßen und Autobahnen, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder mit Sozius.

 

Wie groß ist der Leistungsunterschied zwischen beiden Modellen?

Die KTM 390 Duke leistet 45 PS und entwickelt 39 Nm Drehmoment. Die KTM 790 Duke bietet dagegen 95 PS und 87 Nm Drehmoment. Besonders bei Beschleunigung, Überholmanövern und höheren Geschwindigkeiten ist der Unterschied deutlich spürbar.

Welche KTM Duke fährt sich agiler?

Die KTM 390 Duke gilt aufgrund ihres geringen Gewichts von rund 165 Kilogramm als besonders agil. Sie lässt sich leicht durch enge Kurven und Serpentinen bewegen und eignet sich hervorragend für verwinkelte Landstraßen sowie den Stadtverkehr.

Welche Duke eignet sich besser für den täglichen Arbeitsweg?

Wer überwiegend in der Stadt oder auf kurzen Pendelstrecken unterwegs ist, fährt mit der KTM 390 Duke meist wirtschaftlicher und komfortabler. Sie ist leichter, sparsamer und im Stop-and-Go-Verkehr besonders handlich.