Melde dich jetzt für den Newsletter an und spare € 100 im ersten Monat!

Melde dich jetzt für den Newsletter an und spare € 100 im ersten Monat!



Alpenpässe für Einsteiger: Die besten Routen für A2- und A1-Fahrer

Kurvige Straßen, beeindruckende Bergpanoramen und kilometerlange Touren durch eine der schönsten Motorradregionen Europas: Die Alpen gehören für viele Motorradfahrer zu den beliebtesten Reisezielen überhaupt. Doch gerade vor der ersten Tour durch das Gebirge stellen sich einige Fragen. Welche Alpenpässe eignen sich für Einsteiger? Reichen 15 oder 48 PS für längere Steigungen aus? Und worauf kommt es beim Fahren in engen Kehren an?

Warum die Alpen so beliebt sind

Die Alpen bieten eine enorme Vielfalt an Strecken. Von breiten, gleichmäßig ansteigenden Passstraßen bis zu anspruchsvolleren Routen mit engen Kehren und starken Steigungen ist nahezu alles dabei.

 

Für Einsteiger bieten sich vor allem gut ausgebaute und übersichtliche Strecken an. Dort lassen sich erste Erfahrungen mit Steigungen, Gefällen und längeren Kurvenkombinationen sammeln, ohne dass die Fahrt direkt zur Belastungsprobe wird. Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst schnell die Passhöhe zu erreichen. Viel wichtiger sind eine saubere Linienwahl, die richtige Gangwahl und ein sicherer Umgang mit dem Motorrad. Gerade auf kurvenreichen Strecken können Fahrtechnik und Blickführung verbessert und gleichzeitig beeindruckende Landschaften entdeckt werden.

 

Viele Alpenpässe lassen sich auch mit geringerer Motorleistung entspannt befahren. Wer die Route passend zum eigenen Fahrkönnen auswählt und genügend Zeit für Pausen einplant, findet in den Alpen ideale Bedingungen für die ersten längeren Motorradtouren im Gebirge.

Die besten Alpenpässe für Einsteiger

Nicht jeder Pass stellt die gleichen Anforderungen an Fahrer und Motorrad. Einige Strecken eignen sich aufgrund ihrer Straßenführung, moderaten Steigungen und guten Fahrbahnbeschaffenheit besonders für erste Erfahrungen im Gebirge.

 

 

Furkapass in der Schweiz

  • Scheitelhöhe: 2.436 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Furkapass verbindet Andermatt im Kanton Uri mit der Region Goms im Wallis und gehört zu den bekanntesten Passstraßen der Schweiz. Die Strecke ist größtenteils gut ausgebaut und bietet eine übersichtliche Straßenführung. Gleichmäßige Steigungen sorgen dafür, dass die Passhöhe auch mit Motorrädern der Führerscheinklassen A1 und A2 gut erreichbar ist. Ein landschaftliches Highlight entlang der Strecke ist der Rhonegletscher. Zudem lässt sich der Furkapass hervorragend mit dem benachbarten Grimselpass zu einer längeren Tagestour kombinieren.

 

 

Grimselpass in der Schweiz

  • Scheitelhöhe: 2.164 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Grimselpass gehört ebenfalls zu den empfehlenswerten Strecken für erste Erfahrungen im Hochgebirge. Die Passstraße ist gut ausgebaut und zeichnet sich durch gleichmäßige Steigungen sowie eine übersichtliche Linienführung aus. Dadurch lässt sich die Strecke auch mit leistungsbeschränkten Motorrädern angenehm fahren. Auf der Passhöhe befindet sich der Totensee, der sich für eine Pause mit Blick auf die umliegende Berglandschaft anbietet.

 

 

Nockalmstraße in Österreich

  • Scheitelhöhe: 2.049 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Achtung!: Mautgebühr

Die rund 34 Kilometer lange Nockalmstraße führt durch die Kärntner Nockberge und gehört zu den beliebtesten Panoramastraßen Österreichs. Auf der Strecke warten zahlreiche sanfte Kurven, die sich gleichmäßig durch die Berglandschaft ziehen. Die Straße ist gut ausgebaut und bietet ausreichend Platz, um sich an längere Kurvenkombinationen und wechselnde Höhenunterschiede zu gewöhnen. Da keine extremen Beschleunigungsphasen notwendig sind, eignet sich die Nockalmstraße besonders gut für Motorräder mit geringerer Motorleistung.

 

 

Katschbergpass in Österreich

  • Scheitelhöhe: 1.641 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach bis Mittel

Der Katschbergpass verbindet Kärnten mit dem Salzburger Land. Die Strecke ist überwiegend breit ausgebaut und bietet eine übersichtliche Straßenführung. Da ein großer Teil des Durchgangsverkehrs den parallel verlaufenden Autobahntunnel nutzt, kann die Passstraße eine interessante Alternative für eine entspannte Motorradtour sein. Die Kombination aus moderaten Steigungen und gut einsehbaren Streckenabschnitten macht den Katschbergpass zu einer geeigneten Route für erste längere Touren durch die Alpen.

 

 

Sylvensteinspeicher in Deutschland

  • Scheitelhöhe: etwa 750 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach

Die Strecke rund um den Sylvensteinspeicher ist zwar kein klassischer Alpenpass, eignet sich jedoch hervorragend für erste Erfahrungen mit kurvigen Straßen im Alpenraum. Die Route führt entlang des türkisfarbenen Stausees und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Zwischenstopps. Extreme Steigungen oder besonders enge Kehren gibt es auf der Strecke kaum. Damit eignet sich die Region besonders für Tagestouren oder als Vorbereitung auf anspruchsvollere Passstraßen.

 

 

Hahntennjoch in Österreich

  • Scheitelhöhe: 1.894 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel

Das Hahntennjoch verbindet das Inntal mit dem Lechtal und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus flüssigen Streckenabschnitten, engeren Kurven und beeindruckenden Bergpanoramen. Im Vergleich zu den zuvor genannten Routen verlangt die Strecke etwas mehr Konzentration. Besonders in den Kehren sind eine saubere Blickführung und eine kontrollierte Linienwahl wichtig. Für Fahrer mit ersten Erfahrungen auf kurvigen Strecken bietet das Hahntennjoch eine gute Möglichkeit, den nächsten Schritt in Richtung anspruchsvollerer Alpenpässe zu machen.

 

 

Riedbergpass in Deutschland

  • Scheitelhöhe: 1.407 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel

Der Riedbergpass ist der höchste befahrbare Gebirgspass Deutschlands und verbindet das Illertal mit dem Bregenzerwald. Die Straße ist größtenteils gut ausgebaut, kann an einzelnen Stellen jedoch schmaler und unübersichtlicher werden. Moderate Steigungen und zahlreiche Kurven bieten gute Bedingungen, um das Bremsen, Anfahren und Schalten im Gebirge zu üben.

 

Diese Alpenpässe sind für die erste Tour weniger geeignet

Neben zahlreichen einsteigerfreundlichen Strecken gibt es Alpenpässe, die deutlich höhere Anforderungen an Fahrtechnik, Kondition und Konzentration stellen.

  • Das Stilfser Joch in Italien ist beispielsweise für seine zahlreichen engen Kehren bekannt. Besonders bei hohem Verkehrsaufkommen kann die Strecke für unerfahrene Fahrer schnell anstrengend werden.
  • Auch der Col de l’Iseran in Frankreich zählt aufgrund seiner langen Steigungen, der großen Höhe und der wechselnden Wetterbedingungen zu den anspruchsvolleren Routen.
  • Die Großglockner-Hochalpenstraße in Österreich bietet zwar eine beeindruckende Landschaft und eine gut ausgebaute Fahrbahn, verlangt durch längere Steigungen, wechselnde Höhenunterschiede und den teilweise hohen Verkehr jedoch eine gute Vorbereitung und ausreichend Fahrerfahrung.

Für die erste Tour empfiehlt es sich daher, mit übersichtlicheren Strecken zu beginnen und den Schwierigkeitsgrad schrittweise zu steigern.

Die richtige Vorbereitung auf die erste Alpentour

Eine sorgfältige Vorbereitung trägt entscheidend dazu bei, dass die erste Tour durch die Alpen sicher und entspannt verläuft. Besonders wichtig ist ein technischer Check des Motorrads. Reifen, Bremsen und Antrieb werden auf langen Passstraßen stärker beansprucht als bei kurzen Fahrten im Alltag.

 

Checkliste vor der Abfahrt

  • Reifen kontrollieren: Luftdruck und Profiltiefe sollten vor der Tour überprüft werden. Das Profil muss ausreichend Reserven für die gesamte Strecke bieten.
  • Bremsen überprüfen: Bremsbeläge sowie Vorder- und Hinterradbremse sollten einwandfrei funktionieren.
  • Flüssigkeitsstände kontrollieren: Ölstand, Kühlmittel und Bremsflüssigkeit müssen überprüft und gegebenenfalls aufgefüllt werden.
  • Kette überprüfen: Kettenspannung kontrollieren und die Kette vor der Tour ausreichend schmieren.
  • Beleuchtung testen: Scheinwerfer, Rücklicht, Bremslicht und Blinker sollten vollständig funktionieren.
  • Dokumente einpacken: Führerschein, Fahrzeugschein und notwendige Versicherungsunterlagen dürfen auf der Tour nicht fehlen.
  • Maut und Vignetten prüfen: Je nach Route können Vignetten oder zusätzliche Mautgebühren notwendig sein. Die Regelungen sollten bereits vor der Abfahrt kontrolliert werden.

Alpenpässe sind auch mit A1- und A2-Motorrädern ein Erlebnis

Für eine Motorradtour durch die Alpen sind weder besonders hohe Motorleistungen noch jahrelange Fahrerfahrung erforderlich. Zahlreiche Passstraßen lassen sich auch mit A1- und A2-Motorrädern sicher und entspannt befahren. Entscheidend sind eine realistische Einschätzung des eigenen Fahrkönnens, eine passende Streckenwahl und eine sorgfältige Vorbereitung des Motorrads.

Häufig gestellte Fragen zu Alpenpässen für A1- und A2-Fahrer

Reichen 15 oder 48 PS für Touren durch die Alpen?
Was ist bei engen Kehren besonders wichtig?
Sind Alpenpässe kostenpflichtig?
Was ist zu tun, wenn die Bremswirkung nachlässt?
Kann es im Sommer auf Alpenpässen kalt werden?
Wie lässt sich prüfen, ob ein Alpenpass geöffnet ist?

Dummy FAQ
Dummy FAQ